Kombination von Ökologie und Ästhetik

 

Viele Straßenränder in Dorf und Stadt werden von artenarmen und monotonen Gräserbeständen geprägt. Das ist schade, denn Straßenränder könnten auch artenreich und vielfältig bunt sein. Das wäre für die Menschen aber auch für die einheimische Flora und Fauna besser. In unserer ausgeräumten Agrarlandschaft können artenreiche Straßenränder als Biotopverbundelemente dienen. Die verschiedensten Insektenarten werden das reiche Blütenangebot dankend annehmen. Die Straßenränder können, je nach Budget, vielfältig bepflanzt oder angesät werden. Oft bietet sich auch eine Kombination von Initialpflanzung und Ansaat an. Am häufigsten erfolgt aus Kostengründen eine reine Ansaat.

Mit entsprechender Ansaat- und Bepflanzungsplanung, Artenauswahl und dem richtigen Pflanz- und Saatgut können sogar Straßenränder zur ästhetischen Verschönerung des Landschaftsbildes und zur ökologischen Aufwertung der Kulturlandschaft beitragen. Ästhetisch ansprechende und ökologisch wertvolle Straßenränder und andere Verkehrsflächen sind wichtige repräsentative Aushängeschilder für Gemeinden und Städte.

In der freien Landschaft sollte aus naturschutzfachlichen Gründen immer autochthones Saat- und Pflanzgut verwendet werden, um eine Florenverfälschung zu vermeiden.

Mehr Info www.pecher-naturgarten.de

Kurzübersicht

Planung und Projektleitung
PECHER NATURGARTEN
Dipl.-Ing. (FH) für Landschaftsarchitektur Thomas Pecher

 
   
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